Showcase: Hausärztliche Gemeinschaftspraxis

Die Anforderung: Aufbau einer Telekommunikationsanlage für eine hausärztliche Gemeinschaftspraxis mit 25 Mitarbeitern auf 450 Quadratmetern.

Bei der Wahl der zukünftigen Anlage stand die Flexibilität in der Nutzung sowie im Ausbau an oberster Stelle. Eine Integration in das Firmennetzwerk sollte ohne Probleme möglich sein. Moderne IP-Telefonie sollte ebenfalls möglich sein. Eine besondere Anforderung war der Wunsch des Kunden auch mobile DECT Telefone in das bestehende System einzubinden. Jeder Mitarbeiter sollte sein peronalisiertes Endgerät erhalten. Jeder Mitarbeiter sollte aber auch unabhängig von einem fest definierten Arbeitsort überall erreichbar sein. Eine Vermittlung auf Smartphones sollte ebenfalls ohne weiteres möglich sein.

Die Lösung

Erfüllt werden konnten die Anforderungen durch den COMmander 6000R von Auerswald. Dies ist ein modularer Kommunikationsserver für VoIP-Integration, Unified Messaging und Unified Communication. Durch seine äußerst flexible Erweiterbarkeit passt sich der COMmander 6000R an die steigenden Anforderungen eines Unternehmens an.

Zur Verfügung stehen bis zu 38 Amtskanäle und bis zu 112 interne Ports. Verwendet werden können VoIP-Leitungen, ISDN- oder Primärmultiplexanschlüsse. An Anschlüssen stehen zur Verfügung: VoIP-, ISDN- sowie Analog-Anschlüsse.

Die Möglichkeit zur Anbindung von DECT-Schnurlostelefonen oder eines Voicemail- und Faxsystems mit Unified Messaging machen das System zu einer durch und durch zukunftssicheren Investition.

Alle Anschlüsse sind über an der Vorderseite befindliche Patchfelder zugänglich, so dass Nach- oder Umrüstungen sehr einfach von statten gehen. Auch sind die COMmander 6000 die weltweit ersten mit dem Blauen Engel für besonders umweltschonende Produkte ausgezeichneten ITK-Systeme.

Da die Anlage in der Praxis neu aufgebaut wurde, konnte in allen Räumen eine strukturierte Verkabelung erfolgen und sämtliche Anschlüsse an einer Stelle zusammengeführt werden. Dies wiederum ermöglichte den Einsatz der Rackversion des COMmander 6000R.

In der in diesem Beispiel beschriebenen Artzpraxis wird der COMmander 6000R aktuell mit einem Anlagenanschluss mit einer Stammnummer, 2 externen ISDN-Anschlüssen, 2 S0-Schnittstellen sowie 18 Nebenstellen betrieben, wobei die externe Kommunikation über ISDN-Anschlüsse erfolgt.

höchste Anforderungen an Mobilität und Flexibilität

In den Sprechzimmern sind COMfortel M-200 Schnurlosapparate in einem edlen Design und mit attraktiver Ladestation stationiert.

Die Arzthelferinnen haben jetzt jeweils ihr persönliches Telefon (COMfortel M-100) in einer eigenen Farbe und sind über eine personalisierte Rufnummer erreichbar.

So können die Ärzte auch auf ihrem Display sehen, wer von den Mitarbeitern gerade telefoniert.

Das COMfortel M-100 ist sehr robust und kann ohne Schaden zu nehmen auf den Boden fallen. Die Tastatur kann mit Alkoholtüchern abgewischt und desinfiziert werden.

Zusätzlich im Einsatz befindet sich das COMfortel IP-DECT, ein Multizellen-IP-DECT-System zur unterbrechungsfreien Versorgung auch großer Areale. Damit sind die Mitarbeitern nun erreichbar im Gebäude, dem Außenbereich oder auf dem Parkplatz vor dem Haus.

In der Arztpraxis häufen sich die Patienten-Anrufe in der Zeit zwischen 8 Uhr und 10 Uhr. Durch die Auerswald-Anlage kann die Mitarbeiterin an der Rezeption entlastet werden. Sobald ein Mitarbeiter Zeit hat, betätigt er auf einem Telefonapparat eine Taste und signalisiert damit, dass er auch bereit ist Anrufe entgegen zu nehmen. Augenblicklich steht eine weitere Leitung zu Annahme von Telefonaten zur Verfügung.

Durchsagen über die TK-Anlage

Auch Durchsagen in das Wartezimmer können in der neuen Praxis über die TK-Anlage erledigt werden. Zu diesem Zweck wurde die a/b-Audiobox mit einem Beschallungssystem über eine analoge Nebenstelle an die TK-Anlage angekoppelt.

Sobald die a/b-Audiobox angerufen wird, nimmt sie den Ruf entgegen und stellt eine Verbindung zum daran angeschlossenen Durchsagesystem her.

Einbinden der Praxistür in die Kommunikation

Patienten, die außerhalb der normalen Sprechzeiten an der Eingangstür klingeln sollen nicht länger alleine gelassen werden. Die Lösung hierfür ist das Türsprechsystem TFS-Dialog 200. Das Modul wird über ein zweiadriges Kabel direkt an einen a/b-Port der Anlage angeschlossen und verhält sich ähnlich wie ein Telefon: Wird eine „Klingel“-Taste gedrückt, wählt das Türsprechsystem eine vorher festgelegte, interne oder externe Rufnummer. Von dem entsprechenden Telefon aus kann man dann mit dem Betreffenden kommunizieren.

Schellt jemand während der Bereitschaftszeiten an der Tür, geht der Ruf auf das Handy und der Arzt kann direkt mit dem Patienten sprechen. Gleiches gilt für den Fall, dass man sich auf einem Hausbesuch befindet.